Aktionstag am 06. Oktober 2018

[15.11.2019]  Meldung

Der Sommer will in diesem Jahr nicht zu Ende gehen. Immer wieder meldet er sich zurück. Aber es ist laut Kalender Herbst und deshalb ist unser Aktionstag an der Reihe. Auf dem gut gepflegten Hof wollen wir wieder gemeinsam die Ecken angehen, die bei den Routinearbeitsabläufen liegenbleiben müssen.

Textnachricht an Annes Bruder und Schwester: wer kommt mit? Natürlich möchten beide mitkommen. Das ist schon fast ein fester Familientermin geworden, nur unterbrochen durch Auslandsaufenthalte des Bruders.Unsere Familie genießt diese Tage bei gemeinsamen Tun im Freien. Schön sind auch die kleinen Gespräche, die nebenher geführt werden können. Wir können damit ein Band knüpfen zu Menschen, die wir noch gar nicht oder nur vom Sehen kennen und fühlen uns an diesen Tagen besonders als Teil dieser Gemeinschaft.

Die Nacht auf Samstag ist auch Annes Elternübernachtungszeit. Sie ist zunächst skeptisch, weil ihr der Vormittag bei uns Eltern verloren gehen wird. Für einen Sonnabend ungewöhnlich früh aufstehen, anziehen und das gemütliche Nest verlassen – gar nicht Annes Ding. Als wir dann aber im Auto sitzen, um die Geschwister in ihren nahegelegenen Wohnungen einzusammeln, ist alles wieder Bestens. Ein Festtag, wenn wir alle Fünf zusammen sind! Im Auto planen wir. Was machen wir diesmal? Den Fahrradschuppen haben wir schon zweimal zusammen aufgeräumt, wollen wir das wieder machen? Oder lieber wieder das Amphitheater vor dem van-der-Post-Haus als Familienprojekt? Als wir pünktlich ankommen, sehen wir: überall sind auch schon andere fleißige Hände am Werk. Wir verteilen uns diesmal. Es liegt noch gar nicht viel Laub auf dem Boden, aber auch das soll gefegt und zum Kompost gebracht werden. Unkraut wird gejätet, Holz wird gehackt, Wäsche wird in Ordnung gebracht. Zwischendurch eine Kaffeepause, darauf haben wir uns auch schon gefreut. Dann wieder an die Arbeit. Es macht Spaß zu sehen, was viele Hände in kurzer Zeit schaffen.

Ein paar helfende Hände zusätzlich würden allerdings diesmal gar nicht schaden, die Zeit rennt uns davon. Den Schuppen haben wir diesmal nicht geschafft. Der Weg hinter den Häusern ist noch lange nicht fertig. Wir überlegen, ob wir noch einen gemeinsamen Wegetag einschieben sollten, um den auch noch winterfein zu machen.

Was, jetzt ist schon Schluss? Wie schön, die Kürbissuppe ist bereits fertig. Und sie schmeckt herrlich, während wir etwas müde und sehr zufrieden mit unserem vollbrachten Werk auf der Bank in der Sonne sitzen. Es war wieder ein schöner Tag, die Familie Marten ist sich einig: im Frühjahr sind wir wieder dabei.